Personalentwicklung und -gewinnung in der digitalisierten Kanzlei

Die Generationen Y und Z stehen an oder unmittelbar vor der Schwelle zum Berufseinstieg. Doch werden diese größtenteils nicht mehr an die Türen einer Vielzahl von Kanzleien klopfen müssen, um einen Job zu finden. Unter anderem aufgrund zurückgehender Absolventenzahlen werden viele Kanzleien vielmehr froh sein, wenn überhaupt jemand klopft.

Daher sind die Kanzleien gefordert, aktiv zu werden. Sei es im Rahmen der Rekrutierung von jungen KollegInnen für die eigene Kanzlei, sei es im Rahmen der Nachfolgeregelung, an der nächsten Generation wird die Anwaltschaft nicht vorbeikommen. Der Umstand, dass im Jahr 2030 ca. 50% der Anwaltschaft 50 Jahre oder älter sein wird, spricht hierbei für sich. (S. hierzu z.B.  “Der Rechtsdienstleistungsmarkt 2030”, eine Zukunftsstudie des DAV und der Prognos AG, 2013, S. 86 (https://anwaltverein.de/de/service/dav-zukunftsstudie?file=files/anwaltverein.de/downloads/service/DAV-Zukunftsstudie/DAV-Zukunftsstudie-Langversion.pdf (letzter Zugriff: 21.05.2018))

Stillstand bedeutet Rückschritt

Dies mag für viele nicht mehr sein als eine Binsenweisheit. Gleichwohl zeigt es sich nirgends so deutlich wie im Bereich der Personalentwicklung. Kanzleien, die sich nicht aktiv um Ihre Mitarbeiter und deren Bedürfnisse bemühen, werden austrocknen. Kanzleien, die nicht wissen, wonach Berufseinsteiger suchen, werden aussterben.

Personalgewinnung und -entwicklung muss daher als originärer Führungsprozess verstanden werden. Gerade im Hinblick auf den digitalen Wandel und die damit verbundenen Innovationen muss allerdings hinterfragt werden, ob klassische Prozesse, wie z.B. im Rahmen des PDCA-Zyklus überhaupt weiter zielführend sind.

Gut beraten ist die Kanzlei, die ihre Mitarbeiter als strategisches Potential versteht und mit innovativen Führungsprozessen zu einem attraktiven Partner für zukünftige KollegInnen wird.

Auch bzgl. der internen Arbeitsorganisation gilt es, die eigene Kanzlei zeitgemäß und zukunftsorientiert aufzustellen. Agile Organisationen kennzeichnen sich durch Netzwerkstrukturen statt durch Hierarchien. Der Fokus liegt auf der teambasierten Ablauforganisation statt auf der nicht wertschöpfenden Aufbauorganisation. Auf diese Weise können mehr Aufgaben bewältigt, sowie echte Mitarbeiter- und Mandantenzufriedenheit erreicht werden.

Diese hochaktuellen Themen brechen wir auf dem #DKMT20 der AG Kanzleimanagement im DAV am 20. & 21. März in Hamburg konkret für die Inhaber von kleinen und mittleren Kanzleien herunter.

Aktuelles, Ausblicke und Anwendungen

  • Aktuelles: Mit welchen Erwartungen suchen Berufseinsteiger heute ihren zukünftigen Arbeitgeber aus?
  • Ausblicke: Wie kann ich meine Kanzlei auf diese Erwartungen vorbereiten?
  • Anwendungen: Mit welchen digitalisierten Unterstützungsprozessen kann das Arbeitsumfeld zukünftig attraktiv gestaltet werden. Erarbeiten Sie mit unseren Referenten im Rahmen der Workshops zu den einzelnen Themen konkrete Arbeitsschritte für die Umsetzung im Kanzleialltag.

Auf dem #DKMT20 erhalten Sie die wichtigen Informationen und praxisrelevanten Hinweise zur Umsetzung in Ihrer Kanzlei.

Neben dem Fachprogramm erwartet Sie ausreichend Gelegenheit, sich mit den Referenten und Teilnehmern sowie den Anbietern unserer Ausstellung auszutauschen

Kommen Sie am 20. & 21. März nach Hamburg und schaffen Sie die Grundlagen für die Zukunftssicherheit und optimale Ausschöpfung der Chancen Ihrer Kanzlei.